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7/2011

Facebook & Co.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke im Internet für Jugendliche?

Facebook & Co.

Auszug aus dem Abschlussbericht

[...]Unsere Arbeitsgruppe gelangte daraufhin aufgrund aktueller Relevanz, aber auch persönlicher Betroffenheit zum Themenschwerpunkt soziale Netzwerke im Internet. Wir wollten vor allen Dingen herausfinden, welche Bedeutung Facebook, schülerVZ & Co., vor 3 Jahren noch völlig unbekannt, für uns Jugendliche bekommen haben. Durch eigene Erfahrung ist uns aufgefallen, wie unbemerkt wir den sozialen Netzwerken verfallen sind, wie rückhaltlos wir persönliche Informationen einer für jedermann zugänglichen Internetplattform anvertrauen und wie sich unser Leben ins Internet verlagert. Daher haben wir uns vorgenommen in unserem Beitrag auf oben genannte Feststellungen aufmerksam zu machen und darüber hinaus festzustellen, ob ein versierter jugendlicher Nutzer noch ohne Facebook & Co. auskommen kann.

Was wir schließlich erreicht haben: In Interviewausschnitten mit zufällig ausgewählten Jugendlichen auf der Straße haben wir in unserem Beitrag deren Verhalten dargestellt, wobei uns die Gesprächspartner teilweise doch überraschten: Im Gegensatz zu uns Jugendlichen mag eine Stunde am Tag, die für vermeintlich zielloses Surfen im Internet drauf geht, unabhängigen, erwachsene Hörer erschreckend erscheinen, gleichwohl bekamen wir nicht selten Angaben von 2-4 Stunden täglich.
Als die sozialen Netzwerke in den Medien aufgrund mangelnden Datenschutzes Aufsehen erregten und unsere Freunde dessen weiter ungeachtet oftmals irritierende, persönliche Daten im Internet offenbarten, sind wir zum Landesamt für Datenschutzaufsicht gefahren und konnten ein Experteninterview führen, in dem wir geklärt haben, welche Angaben man im sozialen Netzwerk preisgeben kann und welche man für sich behalten sollte.
Durch das abschließende Audiotagebuch zu Fabis gemeinnützigen Selbstversuch, 14 Tage ohne soziale Netzwerke auszukommen, sind wir zu dem Fazit gekommen, dass man soziale Netzwerke als eine Bereicherung im Alltag sehen kann, allerdings nur mit Bedacht und unter ausreichend Selbstdisziplin nutzen sollte. Diese übermäßigen Nutzungsgewohnheiten anderer Jugendlicher veranlasste uns gegen Abschluss der Arbeit sogar noch zur Überlegung, ob wir einen Experten zum Thema Medien-/Internetsucht aufsuchen sollten, aber wir haben uns aus Zeitgründen dagegen entschieden. Diesen Beschluss galt es nicht zu bereuen, denn entgegen der Annahme im Zwischenbericht, dass mit dem Selbstversuch der schwierigste Teil überstanden sei, bereitete der Zusammenschnitt der Materialien deutlich mehr Arbeit als erwartet...

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