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10/2012

Herbst am Acker

"Die aufsteigende Sonne verwandelt das Knoblauchsland in ein Caspar-David-Friedrich-Gemälde."

Nebelbank am Arbeitsplatz

Seit wenigen Tagen fahre ich nun allmorgendlich durch die Szenerie des Knoblauchlands. Beim Verlassen des Hauses ist es noch dunkel. Dicke Nebelschwaden überziehen die Äcker. Auf Höhe Neunhof darf ich immerhin auch der Sonne einen wunderschönen Guten Morgen wünschen und mich gleichzeitig ärgern, dass sich Stift und Papier anstelle der Nikon im Rucksack befinden.

Jägerstand

Heute habe ich vorlesungsfrei. Ein Anlass auszuschlafen? Nein, stattdessen nutze ich die Gelegenheit und mache mich auf den jeden Tag ein bisschen mehr geliebten Weg.

Morgenstund hat Gold im Mund!

Ein arbeitsamer Bauer pflügt bereits einen Acker, als ich durch die nassen Wiese auf der Suche nach der Sonne stapfe. Im herbstlichen Nebel sind nur die Konturen seines Traktors zu erkennen. Ich glaube, der Wecker verdient heute ausnahmsweise einen Funken Anerkennung.

Feld im Morgennebel

In der folgenden Woche ist es bewölkt und diesig. Von Sonnenaufgang nur zu träumen. Dennoch beginnt der Mittwoch mit einer freudigen Überraschung, als mir mein Foto unerwartet aus der Tageszeitung entgegenschimmert. Morgenstund hat Gold im Mund, Teil zwei.

Herbst am Acker - NN 24.10.2012
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